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FDP-Gemeindeverband Lehre -

Frauenfußball

Fußball vom Feinsten

Liberalix ist begeistert: Er hat sich die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen angesehen! Schon seit Jahren schaltet er regelmäßig den Fernseher an, wenn ein Spiel der Frauen übertragen wird.
Obwohl für Frauen und Männer die gleichen Regeln gelten, spielen Frauen doch etwas anders. Noch! fügt Liberalix hinzu, denn ihm ist da Einiges aufgefallen.

Es ist dabei geblieben, dass Frauen offensichtlich mit Köpfchen spielen, während die Männer gern ihre stärkere Kraft ins Spiel bringen, was die Fachleute „körperbetontes Spiel“ nennen. Aber die Frauen gleichen sich den Männern immer mehr an, stellt Liberalix manches Mal mit Bedauern fest: Heftige Fouls haben zugenommen, und unfaires Spiel greift um sich. Zum Beispiel das leidige Zeitschinden durch absichtliches Ballhalten an der Auslinie in der Nähe der Eckfahne (das man bei den Männern seltener sieht), das rücksichtslose Weiterspielen, wenn eine Gegnerin verletzt auf dem Platz liegt (da gilt es als fair, den Ball ins Aus zu spielen, um ihn nach Klärung des Vorfalls zurück zu bekommen) oder das Abstreiten jeglicher Schuld, wenn die Schiedsrichterin wegen eines Fouls das Spiel unterbricht. Immerhin, so oft wie beim Männer-Fußball kommt all das (noch) nicht vor. Eigentlich merkwürdig: Es gibt sogar viele Männer, die den Männer-Fußball gerade wegen der härteren Spielweise bevorzugen. Da fragt sich Liberalix: Gibt es etwa im Unterbewusstsein solcher Männer immer noch die archaischen Einstellung, die in der Römerzeit das überwiegend männliche Publikum im Circus Maximus jubeln und johlen ließ, wenn dem unterlegenen Gladiator das Kurzschwert in die Brust gerammt wurde??

Zum Glück ist Liberalix nicht der einzige Mann, den vor allem das intelligente und zugleich sportliche Spiel der Frauen begeistert. Wenn die besondere Attraktivität des Frauenfußballs erhalten bleiben soll (Liberalix meint hier nicht das Schminken), müssen die Schiedsrichterinnen sensibler entscheiden und bei etlichen Spielszenen früher und entschiedener eingreifen.

Nicht von oben herab wie mancher Macho, sondern mit Begeisterung sieht Liberalix also, dass Frauen anders spielen als Männer. Deshalb darf man nicht übersehen, dass sie von ihren Vereinen und von den Fußballverbänden besser behandelt werden müssen. Beispielsweise fühlen sich die weiblichen Profis gegenüber ihren männlichen Kollegen allzu deutlich unterbezahlt, zumindest während ihrer aktiven Zeit in der Bundesliga oder in der Nationalmannschaft. Denn wenn sie besser bezahlt werden, können sie sich intensiver um das Training und andere Erfordernisse kümmern und leichter mit den internationalen Standards mithalten, ohne sich finanzielle Sorgen machen zu müssen. Es bleibt das Risiko, dass bessere Bezahlung auch Nachteile mit sich bringt und unsportliche Züge annimmt, wie man leider bei Männer-Profimannschaften im In- und Ausland sehen muss. Eine weitere Benachteiligung der Frauen sollte sofort ein Ende haben: Sogar bei ihren Spielorten werden Frauen benachteiligt! Selbst Mannschaften der Damen-Bundesliga müssen mit holprigen Nebenplätzen vorlieb nehmen, auf denen sonst nur die unteren Mannschaften spielen.

Grandios findet Liberalix das Publikum der Frauen: Wenn sie spielen, gehen auffallend viele Kinder begeistert mit; das ist Liberalix bei den Spielen in Frankreich besonders aufgefallen. Kinder spüren offensichtlich, dass bei den Frauen Spaß und Fairness immer noch das Spiel bestimmen.

Liberalix freut sich schon auf die nächsten Spiele der Damen und hofft, dass die
Mädchen und Frauen weiterhin ehrlich, fair und rücksichtsvoll Fußball spielen, kurz: vorbildlich sportlich.


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