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FDP-Gemeindeverband Lehre -

Bewährungsstrafen

Einmal ist keinmal - ? -

Immer wieder gibt es Diskussionen um das Thema "Bewährungsstrafe". Es geht dabei um Strafen, die erst dann vollzogen werden, wenn der Täter sich innerhalb einer bestimmten Frist erneut einer strafbaren Handlung schuldig macht.
Die Richter beziehen dabei Alter und Reife, Einsichtsvermögen und Glaubhaftigkeit des Beschuldigten ein.
Ziel der Bewährungsstrafe ist die Besserung des Täters in der Hoffnung, dass die Warnung Wirkung zeigt, und in vielen Fällen gelingt das auch.

Dennoch stößt manches Urteil "auf Bewährung" auf Kopfschütteln und Unverständnis - und bei manchen Tätern (und Gleichgesinnten) leider nicht auf Einsicht, sondern manchmal sogar auf Freude, bis hin zur Überzeugung, dass doch alles halb so schlimm sei oder eine "echte" Strafe nach einer weiteren Tat noch gar nicht so sicher sei.

Kritische Beobachter der Gerichtsbarkeit vermissen bei manchen Bewährungsstrafen eine deutlichere Unterscheidung bei den Gründen, die zur Anklage geführt haben.
Bei Taten, die auf Leichtsinn, Übermut und Unwissenheit zurückzuführen sind, können die Richter sicherlich auch mal ein Auge zudrücken und es bei einer Ermahnung und Wiedergutmachung des Schadens bewenden lassen. Aber Strafen für geplante Taten, Gewalttätigkeit und Wiederholungstaten sollten nicht „zur Bewährung“ ausgesetzt werden: Der Täter hat in solchen Fällen seine von Geburt an bestehende Bewährung schon verspielt, die darin besteht, dass er Leben und Eigentum der Mitbürger achtet und schützt und nicht angreift.


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