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FDP-Gemeindeverband Lehre -

Klimaschutz

Wir sind die Letzten

Liberalix weiß noch, wie der Umweltschutzgedanke vor rund 50 Jahren in Deutschland (West) Einzug hielt: Von den einen wurde er als Spinnerei belächelt oder verächtlich gemacht, von anderen als kurzlebige Idee abgetan, und nur wenige erkannten ihn damals als ernstzunehmenden politischen Faktor, der das Potential zu großem Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Alltagsleben hatte.
Die sozialliberale Koalition von SPD und FDP unter Kanzler Willy Brandt verabschiedete 1970 ein Umweltschutzprogramm, der damalige Innenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) war für dessen Umsetzung zuständig, und die FDP nahm 1971 den Umweltschutz als erste Partei in ihr Programm auf. Liberalix‘ Landkreis Helmstedt war einer der ersten in der Region zwischen Harz und Heide, der vor rund dreißig Jahren auf Betreiben des damaligen Oberkreisdirektors und der FDP ein Umweltamt einrichtete.

Der Umweltschutzgedanke nahm in der Bundesrepublik schnell Fahrt auf - so schnell, dass irgendwann selbst Liberalix‘ Partei nicht mehr mithalten konnte; einige Liberale wollten auch gar nicht so schnell umdenken. Die Folge: Die Grünen gründeten 1980 ihre Partei und bemächtigten sich des Themas. Mit Erfolg: In Deutschland und vielen anderen Ländern ist der Umweltschutz inzwischen selbstverständlich.

Nicht erst seit Greta Thunberg konzentriert sich der einigermaßen etablierte Umweltschutz auf den weltweiten Klimaschutz. Frei nach einer gängigen Redensart sagt Liberalix: Klimaschutz ist nicht alles, aber ohne ihn ist auch der Umweltschutz nichts. Liberalix freut sich über die vielen jungen Menschen, die sich für den Klimaschutz einsetzen, und findet es überhaupt nicht schlimm, wenn sie dafür einige Stunden in ihren Schulen versäumen. Im Gegenteil: Was die Kinder und Jugendlichen bei ihren Demonstrationen lernen, gehört nach Liberalix‘ Meinung zum Wichtigsten überhaupt: Dass es sich lohnt, sich für ein Anliegen einzusetzen, und dass man gemeinsam viel erreichen kann. Das ist lebendige Demokratie, meint Liberalix.

Liberalix missfällt natürlich, dass es auch Menschen gibt, die es eher chic als lebenswichtig finden, für den Klimaschutz zu demonstrieren, die sich nach der Demo in ihren SUV schwingen, um noch den Billigflieger nach Malle oder in die DomRep zu erreichen, und dort den Kopf über die Zustände schütteln. Leider ist das gar nicht so übertrieben, wie es sich anhört. Die Wahrheit ist: Wer den Klimaschutz ernstnimmt, muss auch ganz persönlich daran arbeiten. „Als Einzelner kann ich ja doch nichts machen!“, hört Liberalix oft, oder „Deutschlands Einfluss auf das Klima ist viel zu gering!“ Das kommt Liberalix aus verschiedenen Gründen sehr bekannt vor: So denken und sprechen leider auch diejenigen, die am Wahlsonntag zu Hause bleiben, oder andere, die Zeugen von Fehlleistungen, Übergriffen oder Gewalttaten werden….
Liberalix ist sich ganz sicher: Der Umwelt- und Klimaschutz und unser gesamtes Gemeinwesen können nur gedeihen und vorankommen, wenn jeder Einzelne seine Verantwortung wahrnimmt. Immer und überall. Wir sind die letzten, die noch etwas gegen den Klimawandel tun können (Barrack Obama).


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Die Gemeinde in der Mitte der Region Braunschweig/Wolfsburg - zwischen Forschung und Technik.

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Der Jammer bei den Weltverbesserern ist, dass sie nicht bei sich selber anfangen. (Mark Twain)

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