Logo

FDP-Gemeindeverband Lehre -

E-Auto

Die Elektropsychose

Die Welt ist in Aufruhr. Das ist sie eigentlich immer, stellt Liberalix nüchtern fest, aber dass die Autoindustrie davon erschüttert wird, kommt eher selten vor.
Das breite Publikum ist seit Monaten im Klimafieber, Greta Thunberg hat Millionen Jugendliche auf die Straßen gebracht, und allmählich glauben auch ältere Menschen daran, dass der Klimawandel weitgehend auf den Umgang des Menschen mit der Natur zurückzuführen ist.
Ernst wird hierzulande die Sache für die politischen Führungskräfte, wenn die hoch verehrte Autoindustrie von solchen Massenbewegungen erfasst wird. Das ist durchaus verständlich, denn wenn die Autobauer die Zeichen der Zeit zu spät erkennen, drohen Absatzeinbußen und Entlassungen. Ganze Regionen wie unsere zwischen Harz und Heide können in ernsthafte Schwierigkeiten geraten.
Die Frage ist aber, ob die nahezu totale Konzentration auf das Elektroauto richtig ist. 60 Milliarden Euro will allein VW in die weitere Entwicklung stecken, obwohl nach heutigem Stand viele entscheidende Fragen noch offen sind. Nur eine nicht: Die Große Koalition wird VW keine Steine vor das E-Auto rollen.
Renommierte Fachleute verweisen auf etliche Schwachpunkte des großen Plans: Auf Jahre hinaus wird es nicht genügend Batterie-Kapazitäten geben; für die Herstellung werden Metalle benötigt, die nicht ewig zur Verfügung stehen - und die Große Koalition schränkt gerade die Stromerzeugung durch Windkraft ein. Erfolgversprechende Alternativen werden geflissentlich übersehen oder bewusst vernachlässigt.
Liberalix ist fest davon überzeugt, dass unsere Ingenieure und Wissenschaftler in der Lage sind, neue und gute Möglichkeiten zu entwickeln, wenn man ihnen genügend Zeit lässt und die Rahmenbedingungen verbessert.
Nach heutigem Stand sind E-Autos nicht sonderlich attraktiv, weil die Batterien nur mickrige Reichweiten erreichen und ständig stundenlang aufgeladen werden müssen. Da helfen auch tausende neuer E-Tankstellen nicht wirklich weiter. Die Entwicklung neuer geeigneter Batterien braucht noch viel Zeit, jedenfalls mehr, als für das Klima gut ist.
Die Zukunft gehört dem Wasserstoff als Antriebsenergiequelle, versichern uns Wissenschaftler. Wasserstoff ist rückstandfrei und somit sehr umweltfreundlich, und er ermöglicht große Reichweiten. Sein großer Nachteil liegt in der Erzeugung, denn dafür wird viel Strom benötigt. Nach dem Aus für Atomkraft und Kohlekraftwerke und angesichts der Einschränkung der Energiegewinnung durch Windkraft scheint auf absehbare Zeit keine Besserung in Sicht zu sein.

Liberalix wäre kein Liberaler, wenn er jetzt - wie andere Beobachter des Geschehens - glaubte, damit sei das Schicksal des E-Autos oder gar des Klimas besiegelt. Zwei neuere Entwicklungen lassen Liberalix hoffen:
Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit haben Forscher einen Dieselmotor entwickelt, der die für seinen Betrieb notwendige Umweltluft sauberer wieder ausstößt, als er sie angesaugt hat. Das wäre für eine Übergangszeit eine brauchbare Lösung vieler Probleme.
Noch optimistischer schätzen Fachleute eine andere Möglichkeit ein: Den Einsatz von Photovoltaik an oder auf möglichst allen Gebäuden. Auch dafür werden Batterien benötigt, aber durch die dezentrale Stromerzeugung und -speicherung können gigantische Leitungen weitgehend vermieden werden. Der erzeugte Strom wird im Haus direkt ins Stromnetz oder auch ins E-Auto eingespeist und entlastet dadurch das gesamte Netz. Das hören E-Werke wahrscheinlich nicht gern, aber Liberalix findet diese Idee besonders gut.

Entscheidend ist aber wie so oft: Gute Ideen brauchen gute Regierungen. Sonst geht es uns eines Tages so wie z.B. Venezuela, Kuba oder Brasilien: Trotz bester Möglichkeiten geht alles den Bach runter. Auch das E-Auto.


Lehre


Die Gemeinde in der Mitte der Region Braunschweig/Wolfsburg - zwischen Forschung und Technik.

Liberale Worte

Die Würde des Menschen besteht in der Wahl. (Max Frisch)

Positionen


Mitmachen


Mitmischen!

Unabhängige Köpfe gesucht! Den Weg in die FDP und zu neuen Möglichkeiten der Einflussnahme finden Sie unten ("Richtig liberal sein...").

Jetzt FDP-Mitglied werden!


Richtig liberal sein: Aktiv mitgestalten.