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FDP-Gemeindeverband Lehre -

Vandalismus

Macht kaputt, was euch bekümmert - ???

Wenn Liberalix von gewaltsamen Protesten oder gefährlichen Angriffen auf Personen und Einrichtungen hört, denkt er an frühere Zeiten zurück, unter anderem an Rio Reiser, der vor über fünfzig Jahren sang: „Macht kaputt, was euch kaputt macht!“ Diese Worte wurden bald zur Parole vor allem anarchistischer Studenten, die meinten, sie müssten gegen alle Autoritäten und Mächte zu Felde ziehen, ohne Rücksicht auf Leid und Verluste. Bekanntermaßen gipfelte der sogenannte Protest in der RAF (Rote-Armee-Fraktion), die ihre Blutspuren in ganz Deutschland zog und verbrecherisch handelte. Aus Protest war irrsinniger Mord und Totschlag geworden. Viele Idealisten wandten sich entsetzt ab, und allzu viele von ihnen ließen die durchaus vorhandenen gutwilligen, zu einem Leben in Frieden und Freiheit entschlossenen Menschen im Stich.

Im Vergleich zu damals geht es in unserer Zeit meistens etwas weniger brisant zu, auch deshalb, weil Politiker, Behörden und Polizei dazugelernt haben. Aber viele Vorfälle weisen eine neue „Qualität“ auf und sind wegen ihrer Vielzahl sehr besorgniserregend. Da werden zum Beispiel Polizisten im Verkehrseinsatz, Feuerwehrleute beim Löschen, sogar Notärzte beim Versuch, Menschenleben zu retten, angepöbelt oder verprügelt. Dramatisch klingen auch manche Schlagzeilen in den Zeitungen: Böller in Klassenräume geworfen, Schulausstellungen verwüstet, Chaos in Kindergärten angerichtet… Viele Menschen fragen sich: Woher kommt das? Wie kann man anderen Menschen und sogar Kindern so etwas antun?

Liberalix hat die Erfahrung gemacht, dass Unzufriedenheit mit der persönlichen Situation und die Erinnerung an unbeschwerte Erlebnisse in der eigenen Kindheit ein Knäuel bilden können, das einige Menschen, vor allem halbwüchsige, nicht allein auflösen können. Die umfassende Missstimmung entlädt sich dann oft in Angriffen auf alles, was man selbst nicht mehr hat oder genießen kann. Dessen sind sich die Täter meist gar nicht bewusst. Der Hebel zur Verhinderung solcher Erscheinungen liegt in den Schulen, vor allem in den Grundschulen, und bei den Eltern. Sie müssen sich darum kümmern, was die Kinder und Jugendlichen bewegt und antreibt - oder lähmt. Das ist angesichts des schnellen Wandels unseres Alltags, unserer Sitten und Gebräuche, Moden und Gewohnheiten eine schwierige, aber lösbare Aufgabe. Dazu müssen alle Beteiligten und Verantwortlichen ständig im Gespräch bleiben und Lösungen finden.


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Die Gemeinde in der Mitte der Region Braunschweig/Wolfsburg - zwischen Forschung und Technik.

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Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen. (Isaac Asimov)

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